Der Kaffee - Unser Kaffe
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Die trockene Verarbeitung ist die älteste und zugleich am weitesten verbreitete Methode. Die meisten der Robustas und ca. fünfzig Prozent der Arabicas werden auf diese Weise verarbeitet. Dabei werden die Kirschen auf Flächen im Freien ausgebreitet und unter regelmäßigem Wenden in der Sonne getrocknet. Für die Nacht werden die Kirschen aufgehäuft und mit einer Plane abgedeckt, um Feuchtigkeitsaufnahme zu vermeiden bzw. vor einem Regenguss zu schützen, denn eine Fehlgärung ist aus Qualitätsgründen zu vermeiden. Einer der bedeutendsten Unterschiede zwischen gewaschenen und ungewaschenen Kaffees ist ihr Inhalt an löslichen Stoffen. Während bei der trockenen Methode die Zucker, die in der Pulpe enthalten sind durch Osmose in die Kaffeebohne diffundieren, gehen diese Stoffe einschließlich der Mineralstoffe beim Nassverfahren mehr oder weniger verloren. Aus diesem Grund zeigen ungewaschene Kaffees generell einen volleren Körper und eine vollere Süße als gewaschene. Eine interessante Weiterentwicklung im Trockenverfahren ist der sogenannte Double Pass Process; dabei werden die Kirschen zur Trocknung am Baum belassen, vergleichbar mit der Trockenbeerenauslese beim Wein. Auf diese Weise gewonnene Kaffeebohnen sind aufgrund ihres Geschmackprofils sehr für die Espressozubereitung geeignet.