Der Kaffee - Unser Kaffe
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Die Heimat des Arabica Kaffees sind die Tropenwälder Ostafrikas. Teile dieser Wälder wie die Kaffa-Region im Südwesten Äthiopiens, das Boma-Plateau im Südosten des Sudans und der Marsabit Distrikt im nördlichen Kenia bestehen heute noch. Dort kommt Kaffee gegenwärtig noch in seiner Urform als wilder Kaffee vor. Ursprünglich aus Abbesinien, Äthiopien stammend, wird Arabica heute in zahlreichen tropischen und subtropischen Ländern entlang des Äquatorgürtels in vielen Sorten angebaut.
Zu den traditionellen Arabicasorten zählen Typica und Bourbon – erstmals kultiviert in Jemen im 15. Jahrhundert. Diese sehr alten Sorten zeichnen sich durch ihr besonderes Aroma und Geschmacksprofil aus und zählen damit zu den teuersten Kaffees der Welt. Traditionelle Kaffeesorten sind nicht sehr ertragreich, sie sind geschätzt wegen ihrer besonderen Qualität in der Tasse.
Brasilien hat sich demgegenüber auf sehr ertragreiche und widerstandsfähige Arabicasorten spezialisiert. Die Sorte Caturra entstand aus einer Spontanmutation in Bourbon-Pflanzen und wurde aufgrund ihrer Eigenschaften – krankheitsresistent, kompakt, ertragreich - die Basis von vielen später durchgeführten Sortenzüchtungen, wie beispielsweise der Sorte Catuaí, die heutzutage ca. 60 Prozent der brasilianischen Kaffeeproduktion ausmacht.