Der Kaffee - Unser Kaffe
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Die Kaffeepflanze fühlt sich in gemäßigten Klima- und Temperaturzonen besonders wohl: rund ums Jahr gleichmässig warme, windarme Tage und kühle Nächte. So liebt die Arabicapflanze ein möglichst ausgeglichenes Klima mit mäßiger Sonneneinstrahlung und nicht zu viel Kälte; schon geringer Frost bringt die Kaffeepflanze in große Probleme und kann sie, zugrunde richten. Arabica gedeiht am besten im äquatornahen Hochland bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius. Die widerstandsfähigere Robustapflanze kommt mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius zu Recht. Auch Luftfeuchtigkeit und ausreichende Niederschlagsmengen (1500 bis 2000 Liter pro Quadratmeter) über das Jahr verteilt sind für ein gutes Wachstum erforderlich. Kaffee wächst meist im Ein-Jahreszyklus. Nach dem ersten Regen beginnt der Kaffeestrauch zu blühen, aus den Blüten bilden sich die Kirschen. In der Trockenzeit wird geerntet und danach hat die Pflanze wieder Zeit zur Regeneration. In Kenia und Kolumbien gibt es aufgrund ihrer Lage direkt am Äquator zwei Regen- und zwei Trockenperioden – folglich auch zwei Erntezeiten. Arabica Kaffee, allgemein als Bergkaffee oder Hochlandkaffee bezeichnet, ist sehr anspruchsvoll und gedeiht in einer Höhe zwischen 800 bis 2000 Metern über dem Meeresspiegel. Der wesentlich widerstandsfähigere Robusta kommt in niedriger gelegenen Tropenwäldern und Tieflandebenen in einer Höhe von 0 bis 900 Metern vor.